Microblading, Permanent Make-up & Piercing: Was du über Betäubungscremes wissen solltest

Microblading, Permanent Make-up & Piercing: Was du über Betäubungscremes wissen solltest

Microblading, Permanent Make-up oder ein neues Piercing – bei vielen Beauty-Behandlungen spielt das persönliche Schmerzempfinden eine Rolle.

Während manche Menschen eine Behandlung problemlos ohne zusätzliche Betäubung durchführen lassen, wünschen sich andere eine Möglichkeit, das Schmerzempfinden vor der Behandlung zu reduzieren.

Betäubungscremes mit lokal betäubenden Wirkstoffen werden deshalb auch im Beauty-Bereich häufig thematisiert.

Doch welche Rolle spielen sie bei Microblading und Piercings? Und worauf solltest du bei der Anwendung achten?


Microblading: Warum empfinden viele die Behandlung als unangenehm?

Beim Microblading werden mit einem speziellen Handstück sehr feine Linien in die Haut eingebracht und anschließend Pigmente eingearbeitet.

Die Augenbrauenregion kann dabei empfindlich reagieren. Je nach Person wird die Behandlung beispielsweise als Kratzen, Stechen oder Brennen wahrgenommen.

Wie intensiv die Empfindung ausfällt, ist individuell und hängt unter anderem von der persönlichen Schmerzempfindlichkeit und der behandelten Haut ab.

Kann eine Betäubungscreme helfen?

Topische Betäubungsprodukte können die Schmerzempfindung der Haut vorübergehend reduzieren.

Wenn du ein entsprechendes Produkt für eine Microblading- oder PMU-Behandlung verwenden möchtest, solltest du unbedingt prüfen, ob das konkrete Produkt für diese Anwendung vorgesehen ist.

Dabei sind insbesondere die Inhaltsstoffe, Konzentrationen und Anwendungshinweise relevant.


Permanent Make-up und Betäubungscreme

Auch bei Permanent Make-up wird die Haut mit Nadeln behandelt. Je nach Behandlung – beispielsweise Augenbrauen, Lippen oder Lidbereich – können sich Empfindlichkeit und Anwendung deutlich unterscheiden.

Deshalb solltest du nicht davon ausgehen, dass eine Betäubungscreme automatisch für jede PMU-Behandlung geeignet ist.

Besonders im Bereich der Augen und Lippen ist Vorsicht geboten.

Verwende ein Produkt ausschließlich entsprechend der vorgesehenen Anwendung und vermeide den Kontakt mit Schleimhäuten und Augen.

Wenn dein PMU-Studio bestimmte Produkte oder Vorbereitungsschritte empfiehlt, solltest du diese vorher mit deinem Behandler abstimmen.


Piercing: Braucht man eine Betäubungscreme?

Bei einem Piercing dauert der eigentliche Stich meistens nur sehr kurz. Trotzdem kann die Behandlung je nach Körperstelle unterschiedlich intensiv empfunden werden.

Ob du dafür überhaupt eine Betäubung möchtest, ist eine persönliche Entscheidung.

Wichtig ist allerdings: Eine Betäubungscreme ist nicht automatisch für jede Piercing-Anwendung geeignet.

Gerade bei Piercings wird die Haut anschließend verletzt und durch den Schmuck zusätzlich beansprucht. Deshalb solltest du keine Creme eigenständig auf eine bereits durchstochene oder verletzte Stelle auftragen, wenn das Produkt dafür nicht ausdrücklich vorgesehen ist.

Bei Unsicherheit gilt: Vor der Behandlung mit dem Piercer sprechen.


Welche Bereiche sind besonders empfindlich?

Das Schmerzempfinden unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Trotzdem werden einige Bereiche häufig als sensibler wahrgenommen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Augenbrauenregion

  • Lippen

  • Nase

  • Ohrknorpel

  • Brust

  • bestimmte Körperstellen mit dünner Haut

Auch hier gilt: Eine allgemeingültige Schmerzskala gibt es nicht.

Was eine Person kaum spürt, kann für eine andere deutlich unangenehmer sein.


Tattura: Betäubungsprodukte für deine Beauty-Session

Bei Tattura findest du Produkte rund um Tattoo und Beauty.

Unsere Tattura Cremes enthalten lokal betäubende Wirkstoffe und sind für die äußerliche Anwendung entsprechend den jeweiligen Produktangaben vorgesehen.

Wenn du ein Produkt für eine Beauty-Behandlung verwenden möchtest, solltest du vor der Anwendung immer die konkreten Produktinformationen prüfen.

Denn nicht jede Anwendung ist automatisch für jedes Betäubungsprodukt geeignet.


Was du bei Betäubungscremes beachten solltest

Bei Produkten mit lokal betäubenden Wirkstoffen gilt grundsätzlich:

Die richtige Menge verwenden

Mehr Produkt bedeutet nicht automatisch eine stärkere oder bessere Wirkung. Eine übermäßige Anwendung kann die Aufnahme von Wirkstoffen erhöhen.

Einwirkzeit beachten

Halte dich an die für das konkrete Produkt angegebenen Anwendungshinweise und verlängere die Einwirkzeit nicht eigenständig.

Nicht auf jede Haut auftragen

Eine Creme, die für bestimmte Anwendungen auf intakter Haut vorgesehen ist, ist nicht automatisch für offene, verletzte oder frisch behandelte Haut geeignet.

Besondere Bereiche beachten

Bei Anwendungen in der Nähe von Augen, Schleimhäuten oder empfindlichen Körperbereichen solltest du besonders vorsichtig sein und die Eignung des konkreten Produkts vorher klären.


Microblading, PMU oder Piercing geplant?

Eine gute Vorbereitung beginnt nicht erst am Behandlungstag.

Sprich vorab mit deinem Studio oder deinem Piercer und kläre:

  • ob eine Betäubungscreme verwendet werden darf

  • welches Produkt empfohlen wird

  • wann und wie es angewendet werden soll

  • ob es Besonderheiten bei deiner Behandlung gibt

So weißt du bereits vor deinem Termin genau, worauf du achten musst.


Dein Beauty-Treatment. Deine Vorbereitung. Dein Tattura.

Ob Tattoo, Beauty-Behandlung oder eine andere Anwendung: Dein persönliches Schmerzempfinden ist individuell.

Eine geeignete Betäubungscreme kann für manche Menschen eine Möglichkeit sein, das Empfinden während einer Behandlung zu reduzieren.

Entscheidend ist dabei immer die richtige Anwendung des konkreten Produkts.

Entdecke die Tattura-Produkte und informiere dich über die jeweiligen Varianten und Anwendungshinweise.

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